18/06/2016

Geschichte

  • Gründung und Entwicklung 

Die KSG Wuppertal wurde 1971 von den Trägervereinen
– Verein für Kanusport,
– Wuppertaler Kanu-Club sowie der
– Wuppertaler Paddler-Gilde
gegründet. Zeitweilig gehörte auch noch der Eisenbahner Sportverein Wuppertal-Ost mit seiner Kanu-Abteilung dazu. Die Gründung der KSG verfolgte die Zielsetzung, die Aktivitäten der Kanurennsport betreibenden Vereine am Beyenburger Stausee zu bündeln. Es gab damals noch nicht die Möglichkeit, dass zwei oder mehrere Vereine Renngemeinschaften bilden können, es blieb damals nur die Möglichkeit, alle Sportler formal über einen Verein zu melden, wie es zeitweise in Baden-Württemberg geschah, oder aber einen übergreifenden neuen Verein zu begründen, eine Entwicklung, welche damals an mehreren Orten in Nordrhein-Westfalen – auch in Wuppertal – favorisiert wurde.

Die Ergebnisse und Leistungen der Folgejahre bestätigten diese Vorgehensweise auf eindrucksvolle Weise, die KSG Wuppertal war über Jahre der erfolgreichste Kanurennsport-Verein in der „alten“ Bundesrepublik.

Seit 1975 ist Wuppertal Landesleistungsstützpunkt für den Canadier-Rennsport und hat seit 1991 einen hauptamtlichen – vom Kanuverband NRW und der Stadt Wuppertal etwa zu gleichen Teilen finanzierten – Trainer.

1990/91 waren Jahre der Umbrüche nicht nur politisch, sondern auch sportlich. Angesicht der Übermacht der ehemaligen DDR-Athleten hatte die KSG in der „neuen“ Bundesrepublik einen schweren Stand. Dieses Übergewicht der Sportler aus den neuen Bundesländern hat sich zum Teil bis heute erhalten, insbesondere im Canadier-Rennsport. Die dort über lange Jahre gewachsenen guten Trainingsstrukturen haben sich bis in die heutige Zeit jedenfalls zum Teil erhalten.

Gleichwohl ist es der KSG mit erheblichem personellen Einsatz gelungen, zumindest bei den Schülern, Jugendlichen und Junioren den Anschluss an die Deutsche Leistungsspitze zu halten.

  • Derzeitige Situation

Die KSG Wuppertal ist weiterhin Landesleistungsstützpunkt und hat einen hauptamtlichen Trainer, daneben gibt es derzeit fünf ehrenamtliche Übungsleiter bzw. Helfer.

Die KSG hat derzeit ca. 50 aktive Sportlerinnen und Sportler, davon zählen ca. 25 zur eigentlichen Rennsportmannschaft, das sind diejenigen, welche insbesondere an den Deutschen Meisterschaften teilnehmen, acht gehören derzeit zum Kader des Kanuverbandes des Landes Nordrhein-Westfalen, einer zum DC – Kader des Deutschen Kanuverbandes.

Trainiert wird in drei Trainingsgruppen:

Trainingsgruppe 1:
Anfängergruppen, ab ca. 8 Jahre,

Trainingsgruppe 2:
Schüler und Jugendliche, ca. 12 bis 16 Jahre,

Trainingsgruppe 3:
Junioren, Leistungsklasse, Kadersportler, Renngemeinschaften mit anderen Vereinen im Rahmen des Kanu-Verbandes des Landes Nordrhein-Westfalen.

Durchgeführt wird das Training durch unseren hauptamtlichen Trainer Enno Aufdemkamp mit Unterstützung durch eine Reihe von ehrenamtlichen Übungsleitern.

Das Training findet an sechs Tagen in der Woche von Dienstag bis Sonntag (am Montag ist darüber hinaus freies Training für die Junioren) statt, es sei denn an den Wochenenden werden Regatten/Ranglisten-Wettkämpfe  besucht. Dies betrifft außer den Deutschen und den Westdeutschen Meisterschaften insgesamt ca. 8 bis 10 Wochenenden in der Saison.

Für Anfänger werden drei Trainingseinheiten pro Woche angeboten, erwartet wir, dass sie an mindestens zwei Trainingseinheiten teilnehmen.

Für Schüler und Jugendliche werden fünf Trainingseinheiten pro Woche angeboten, Schüler sollten an drei bis vier, Jugendliche an vier bis fünf Trainingseinheiten teilnehmen.

Für Junioren und Leistungsklasse werden sechs Trainingseinheiten angeboten, sie sollen an allen Trainingseinheiten teilnehmen und darüber hinaus selbstständig trainieren.

Dieses recht große Angebot an Trainingseinheiten ist erforderlich, um allen Sportlern angesichts der Einschränkungen durch Schule (Ganztagsunterricht) und Ausbildung die erforderlichen Trainingsmöglichkeiten zu ermöglichen, ohne die die von einem Landesleistungsstützpunkt erwarteten Leistungen nicht erbracht werden können.